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Die deutsche Schriftsprache ist tatsächlich ein Problem für die Deutschschweizer. Sie wäre keines oder ein viel geringeres, wenn die Richtlinien der Erziehungsdirek­toren­konferenz im Schulunterricht und die «Idée Suisse» in den Medien konsequent durch­ge­setzt würden. Handelt es sich um einen überkompensierten Minder­wertigkeits­komplex gegenüber dem deutschen Deutsch? Oder haben wir es mit einer auf die geistige Landesverteidigung während des Zweiten Weltkriegs zurückgehenden Tradition zu tun? Die schweizerische Provinzialisierung im deutschen Sprachraum ist im SMS-Zeitalter eher noch deutlicher geworden, muss aber unabhängig von der Fremdsprachenfrage angegangen werden.


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