Es stimmt, dass die Meinungen zum Fremdsprachenunterricht in der Lehrerschaft – wie bei fast jedem Thema – auseinandergehen. Im allgemeinen sind allerdings nicht jene am kritischsten, die am direktesten betroffen sind. Man kann jedoch eine gewisse Unsicherheit zum Thema der benötigten didaktischen Fähigkeiten erkennen. Es wird vor allem gesagt,bei einem noch früheren Unterricht zweier Sprachen würden die Kinder überfordert und die Lernziele schwer erreichbar. Solche Kritiken übersehen aber schlicht die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die das Gegenteil belegen. Und nicht allzu selten kaschieren sie die Angst von Lehrern, selber überfordert zu werden. Demgegenüber ist jedoch festzuhalten, dass der Dachverband der Schweizer Lehrer beschlossen hat, sich der EDK-Strategie nicht zu widersetzen und für die Gewährleistung der für den Erfolg notwendigen Rahmenbedingungen zu kämpfen.